Archiv nach Kategorie "Von den Wörtern der Salaf"

al-A’mash: Eine interessante Persönlichkeit

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf, Zusammenstellungen am November 5, 2008 von anouar89

Einer der Gelehrten über den es sehr interessant ist zu lesen, ist der Tabi’i Sulayman bin Mihran (gestorben 148 nach der Hijra), auch bekannt unter al-A’mash (einer der eine schwache Sehkraft hat). Al-A’mash ist eine interessante Persönlichkeit, da er sehr fromm und wissend war, aber auch eine harte und sarkastische Haltung hat die einen stets zum Lächeln bring, wenn man über ihn ließt.

Hier sind einige lustige Vorfälle über ihn, die in Siyar A’lam an Nubala und Hilyat al Awliya berichtet wurden:

1. Eines Tages ging al-A’mash raus zu einer Nachbargegend und einige Leute kamen um ihn über den Hadith zu fragen. Seine Gefährten fragten ihn: „Warum überlieferst du diesen armen Seelen nichts?“ al-A’mash antwortete: „Wer würde Perlen schon um Schweine hängen?“

2. Einige Leute kamen zu al-A’mash und er kam aus seinem Haus, grüßte sie und sagte ihnen: „Wäre es nicht so, dass sich in meinem Haus Leute befinden, die ich mehr hasse als euch, würde ich nicht zu euch rauskommen, um euch zu sehen.“ Abu Dawud fragte ihn: „Abu Muhammad (al-A’mash), was ist deine Meinung darüber, hinter al-Ha’ik zu beten?“ Er antwortete: „Kein Problem, solange man kein Wudhu hat.“ Er fragte auch: „Was ist mit seiner Zeugenaussage?“ al-A’mash antwortete:“Nur wenn es 2 vertrauenswürdige auch sagen, wird sie angenommen.“

3. Der Gouvaneur ‘Isa bin Musa sandte ein Notizbuch mit 1000 Dirhams zu al-A’mash, damit er ihm die Ahadith aufschreibt. So schrieb al-A’mash: بسم الله الرحمن الرحيم, قل هو الله أحد’ (Im Namen Allahs, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen. Sprich: Allah ist Einer.) und sandte das Buch zurück. Der Gouvaneur schrieb ihm zurück: „Denkst du von mir, dass ich keinen Quran kann?“ al-A’mash antwortete: „Denkst du, dass ich die Ahadith verkaufe?“ und er behielt das Geld.

4. ‘Abdullah ibn Idris sagte zu al-A’mash: „Was hält dich davon ab, deine Haare zu schneiden?“ Er antwortete: „Die Friseure reden mir zu viel.“ So sagte er: „Ich werde dich zu einem bringen, der kein Wort sagen wird, bis er fertig damit ist, deine Haare zu schneiden.“ Er brachte ihn zu Junayd, ein Friseur der ebenfalls ein Muhaddith war. So warnte ihn ‘Abdullah nicht mit al-A’mash zu reden und er war damit einverstanden. Wie dem auch sei, als er al-A’mashs Haare zur Hälfte geschnitten hat sagte er: „Oh Abu Muhammad (al-A’mash), was ist die Klassifizierung des Hadiths von Habib bint Abi Thabit bezüglich der Menstruation?“ al-A’mash stand schreiend auf und rannte weg und war einen Monat lang mit Haaren unterwegs, die nur bis zur Hälfte geschnitten wurden.

5. Ein wissender Mann mit einem langen Bart kam zu al-A’mash und fragte ihn eine einfache Frage über das Gebet. al-A’mash drehte sich zu seinen Schülern um und sagte: „Schaut ihn euch an, sein Bart kann 1000 Ahadith tragen und er fragt über eine Sache die von Kindern gefragt wird.

6. Es wird erzählt, dass al-A’mash einen Sohn hatte der sehr langsam war. al-A’mash sagte ihm: „Geh und kaufe uns ein Seil, auf dem wir unsere Kleider hängen können.“ Der Sohn fragte: „Wie lang soll es sein Vater?“ Er antwortete: „10 Ellen lang.“ Dann fragte er: „Wie breit soll es denn sein?“ al-A’mash antwortete: „So breit wie mein Pech mit dir.“

7. Husayn bin Waqid rezitierte den Quran vor al-A’mash und fragte ihn: „Wie fandest du meine Rezitation“ al-A’mash antwortete: „Besser als die Rezitations eines Nichtmuslims.“

8. Eines Morgens ging al-A’mash raus und ging an der Moschee von Bani Asad vorbei, in der sie grade dabei waren das Gebet zu beginnen. al-A’mash ging rein und betete. Der Imam rezitiere al-Baqarah in der ersten Rak’a und Ali ‘Imran in der zweiten Rak’a. Als er fertig war sagte al-A’mash zu ihm: „Willst du Allah nicht fürchten? Hast du nicht den Gesandten (صلى الله عليه و سلم) sagen hören: „Wer auch immer Leute im Gebet leitet, sollte es leicht machen, da hinter ihm Leute sind die alt und schwach sind und Leute die Dinge zu erledigen haben.““ So sagte der Imam: „Allah sagt: „…dies ist wahrlich schwer, außer für Demütige (2:45).“"
al-A’mash antwortete: „Ich bin ein Gesandter von denen die demütig sind und soll dir sagen, dass du schwer bist.“

9. Eines Tages kamen Shabib bin Shaybah und seine Freunde zu al-A’mash um ihn zu sehen. Sie standen an seiner Tür und sagten: „Oh Sulayman (al-A’mash), komm raus.“ al-A’mash sagte von drinnen: „Wer seid ihr?“. Sie antworteten: „Wir sind „…jene, die dich von außerhalb der Gemächer her rufen“(al-hujurat: Aya 4). “ So antwortete al-A’mash: „..die meisten von ihnen haben keinen Verstand.“(al-Hujurat: Aya 4)

10. Einmal kleidete sich al-A’mash mit einem Schafsfell, sodass die Wolle nach draußen schaute. Einer sagte zu ihm: „Oh Abu Muhammad, wieso trägst du die Wolle nicht von drinnen? Das würde wärmer für dich sein.“ al-A’mash antwortete: „Wieso gehst du nicht und schlägst das dem Schaf vor.“

<center>
<embed src=“http://islamexpress.de/Takbeer.rm“ width=“35″ height=“26″ autostart=“true“ nojava=“true“ center=“true“ pluginspage=“http://www.real.com/“ CONTROLS=“PlayButton“></embed></center>

Winter: Saison der bequemen Gottesdienste

Veröffentlicht in Verschiedenes, Von den Wörtern der Salaf, Zusammenstellungen am November 4, 2008 von anouar89

Es wird von Abu Huraira berichtet, dass er sagte: „Soll ich euch eine bequeme Tat zeigen? Die Leute sagten: „Welche denn oh Abu Huraira?“ Er antwortete: „Das Fasten im Winter.“

Die Araber pflegten es zu einer Sache die leicht zu gewinnen war, kühl zu sagen. In dieser Überlieferung wird die Leichtigkeit des Fastens im Winter und ihre Belohnung dargestellt, die einfach zu bekommen ist.

Es wird von ‘Umar -Allahs Wohlgefallen auf ihm- berichtet, dass er sagte: „Der Winter ist die Beute für den gläubigen Diener.“

Dies wurde noch genauer erklärt, in der folgenden Überlieferung: Es wurde von ‘Ubayd ibn ‘Umayr -möge Allah mit ihm barmherzig sein- überliefert, dass er sagte: „Wenn der Winter kam wurde stets gesagt: „Oh Leute des Quran, die Nacht ist lang geworden, sodass ihr mehr beten könnt und die Tage sind für euch kürzer geworden, zum fasten.“ (Abu Nu’aym; Hilyat Al Awliyya)

Es wurde überliefert von dem bekannten Diener Allahs Rabi’a -möge Allah barmherzig mit ihm sein-, dass er sagte: „Ich habe nie den Adhaan/Gebetsruf gehört, ohne dass ich an den Rufer erinnert werde, der den Tag der Auferstehung ausruft und ich sah nie Schneeflocken fallen, ohne dass ich mich an die fliegenden Seiten aus dem Buch der Taten der Menschen erinnere und niemals sah ich einen Heuschreckenschwarm, ohne dass ich mich an die Versammlung am jüngsten Tag erinnere. (Ibnul Jawzi, Sifat As Safwah, Band 2, Seite 433)

Ich bin nicht gekommen um Elefanten anzugucken

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf am Mai 26, 2008 von anouar89

Yahya ibn Yahya war ein Junge der von Andalusien nach Madina reiste um bei Imam Malik zu studieren. Einst saß er mit den Studenten Imam Maliks bei einem Unterricht, bis jemand rief: „Die Elefanten sind da.“, so sind alle Studenten von Imam Malik aufgestanden um die Elefanten zu sehen, außer Yahya ibn Yahya der auf seinem Platz sitzen blieb.

Imam Malik sah ihn und fragte ihn: „Wieso gehst du nicht raus, um die Elefanten anzugucken. Ich bin mir sicher, dass du in Andalusien nie welche zu Gesicht bekommen hast.“

Yahya antwortete: „Ich bin von meinem Heimatland gekommen um dich zu sehen und von deinem Wissen und deiner Führung zu lernen. Ich bin nicht gekommen um Elefanten anzugucken.“

Imam Malik war beeindruckt von seiner Ernsthaftigkeit und nannte ihn „Den Weisesten von Andalusien“.

[''Uluww al-Himmah'; Seite 78]


Die Salaf und ihr Gebet (Teil 2)

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf, Zusammenstellungen am Mai 17, 2008 von anouar89

Bakr al Muzani sagte: „Wenn du willst, dass dein Gebet ein Nutzen für dich haben soll, sprich zu dir selber „Ich habe keine Chance ein anderes Gebet zu beten.““ (Jami’ Al ‘Ulum wal Hikam, Seite 466)

Shubrumah sagte: „Wir begleiteten Karz al Harithi auf einer Reise. Wann auch immer er an einem Ort ein Lager aufschlagen wollte, überflog er es mit seinen Augen und wenn er ein gutes Stück Land gefunden hat, ging er dahin und betete bis aufbrachen.“ (Sifat as Safwah 2/120)

Al Qasim ibn Muhammad sagte: „Wann auch immer ich am Morgen rausging, pflegte ich ‘Aisha radhia lahu ‘anha (seine Tante und Frau des Propheten salla lahu ‘alaihi wa salam) zu besuchen und sie zu begrüßen. Eines Tages fand ich sie beim Duhagebet und sie rezitierte die Aya wiederholend, weinend und Allah anflehend [52:27]doch Allah ist uns Gnädig gewesen und hat uns vor der Pein des sengenden Windes bewahrt.

Ich stand da bis ich ungeduldig wurde, so ging ich zum Markt um etwas zu machen und ich sagte zu mir selbst, dass wenn ich fertig bin, ich zurück zu ‘Aisha radhia lahu ‘anha gehe. Als ich fertig war und zurückging, fand ich sie immernoch im Gebet stehend, die Aya rezitierend und heulend und Allah anflehend.“ (Al Ihya 4/436)

Maymun bin Hayyan sagte: „Ich sah niemals Muslim ibn Yasar seinen Kopf während des Gebets bewegen, egal ob es ein langes oder kurzes Gebet war. Einst stürtze ein Teil der Moschee ein und durch den Lärm haben sich viele Leute im Markt erschreckt, während Muslim ibn Yasar in der Moschee war und er fürchtete sich nicht, noch bewegte er seinen Kopf. Er verblieb weiter im Gebet.“ (Az Zuhd von Imam Ahmad, Seite 359)

„Ich begleitete ‘Ata ibn Rabah für achtzehn Jahre. Als er alt und schwach wurde, pflegte er im Gebet zu stehen und ungefähr 200 Ayaat aus Surat Al Baqara zu rezitieren, während er in solch einer körperlischen Stabilität stand, sodass kein Teil von ihm sich bewegte.“ (As Siyar 5/87, Sifat as Safwah 2/213)

Abu Bakr ibn Aisha sagte: „Wenn du Habib ibn Abu Thabit während er im Sujud war, würdest du denken, dass er gestorben ist, wegen der Länge seiner Niederwerfung.“ (As Siyar 5/291)

Ali ibn al-Fudayl sagte: „Ich sah ath-Thawri in den Sujud gehen, während des Gebets und ich verrichtete den Tawaaf um die Ka’ba sieben mal, bevor er seinen Kopf vom Sujud erhob.“ (As Siyar 7/277)

Uthman ibn Abi Dahrash sagte: „Ich verrichtete nie ein Gebet ohne Allah anschließend um Verzeihung angefleht zu haben, da die Art wie ich es gebetet habe, zu kurzgekommen ist.“

Mu’awiya ibn Murrah sagte: „Ich lebte während der Zeit von siebzig Gefährten des Gesandten Allahs salla lahu ‘alaihi wa salam und würden sie heute unter dir leben, würden sie keine deiner Taten erkennen, außer den Adhaan.“ (Hilyat al Aqliya 2/299)

Als Hatim al Asamm über sein gebet gefragt wurde, sagte er: „Wenn die Gebetszeit näher gekommen ist, verrichte ich ein vollkommenes Wudhu und gehe zu dem Platz an dem ich beten werde und setze mich da hin, solange bis ich mir voll im klaren bin, was ich machen werde. Dann stehe ich auch und bete und stelle mir die Ka’bah vor meinen Augen vor, das Paradies zu meiner rechten Seite, die Hölle zu meiner linken, den Todesengel hinter mir. Ich stelle mir vor, dass dies mein letztes Gebet ist, welches ich verrichten wurde. Ich stehe mit der Hoffnung in Allah, auf sein Paradies und seine Belohnung und mit der Furcht vor Allah und vor der Strafe im Höllenfeuer. Dann sage ich Takbir, mit voller Aufmerksamkeit. Ich rezitiere den Quraan ruhig, mache den Ruku’ demütig, gehe in die Niederwerfung mit Demut. Danach fühle ich mich unsicher, ob das Gebet von mir aktzeptiert wurde. (Al ihya 1/179)

Können wir nicht Brüder sein?

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf am Mai 15, 2008 von anouar89

Yunus as-Sadafi sagte:

Ich habe nie einen weiseren Mann als ash-Shafi’i gesehen. Ich stritt mich mit ihm eines Tages über eine Sache und ich verließ ihn dann.

Eines Tages kam er dann und hielt meine Hand und sagte:

„Können wir nicht Brüder sein, auch wenn wir in manchen Dingen nicht übereinstimmen?“

[Siyar a'laam an-Nubalaa' 10/16]

Die Salaf und das Gebet (Teil 1)

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf, Zusammenstellungen am April 30, 2008 von anouar89

40 Jahre wurde nie der Adhaan ausgerufen, außer Sa’id ibn al-Musayyib war schon in der Moschee bevor es ausgerufen wurde. [Tabaqat al Hanabilah 1/141, Hilyat al Awliya 2/163, Sifat as Safwah 2/80]

Nachdem ar-Rabi’ bin Khaytham teilweise gelähmt war, pflegte er in die Moschee zu kommen, geholfen von 2 Männern. Ihm wurde gesagt: „Ob Abu Yazid! Dir wurde die Erlaubnis gegeben zu Hause zu beten.“ Er sagte:“Du hast die Wahrheit gesagt, aber ich hab den Rufer sagen hören „Hayya ‘ala al-Falah (Kommt zum Erfolg“ und ich denke dass jeder der diesen Ruf hört es beantworten muss, auch wenn er krabbeln muss.“ [Hilyat al Awliya 2/113]

Adi ibn Hatim radhia lahu ‘anhu sagte: „Jedes mal, wenn die Gebetszeit eintrifft, trifft sie ein während ich bereitwillig dafür bin und bereitstehend es zu verrichten (d.h Wudhu haben).“ [Az Zuhd by Imam Ahmad, Seite 249]

Abu Bakr ibn Abdullah Al Muzani sagte: „Wer ist so wie du, oh Sohn Adams? Wann auch immer du willst, kannst du Wasser benutzen um die Waschung zu vollziehen und du kannst zu einem Ort gehen für die Gottesdienste, sodass du in die Gegenwart deines Herrens eintritts (d.h Gebet) ohne Übersetzer oder ein Hinderniss zwischen Ihm und dir.“ [Al Bidayah wa an Nihayah 9/256]

Abu Rajaa al ‘Ataridi sagte: „Nichts was ich verlasse kränkt mich, außer dass ich von der Niederwerfung auf meinem Gesicht, füng mal täglich vor meinem Herrn, den Erhabenen und Geehrten, aufstehe.“ [Hilyat al Awliya 2/306]

Yazid ibn ‘Abdullah wurde gefragt: „Sollten wir ein Dach für unsere Moschee bauen?“ Er sagte: „Reinigt eure Herzen und eure Moschee wird ausreichend sein für euch.“ [Hilyat al Awliya 2/312]

Adi ibn Hatim radhia lahu ‘anhu sagte: „Seitdem ich Muslim geworden bin, habe ich dafür gesorgt, dass ich Wudhu habe, wenn der Adhan ausgerufen wird.“ [As Siyar 3/160]

‘Ubayd ibn Ja’far sagte: „Ich sah niemals meinen Onkel Bishr ibn Mansur den ersten Takbir verpassen und wann auch immer eine Person in der Moschee aufstand und um Hilfe bat, gab mein Onkel ihm etwas.“[Sifat as Safwah 3/376]

Ibn Sama’ah sagte: „In 40 Jahren, habe ich einmal die Takbirat al Ihram (Erstes Allahu Akbar im Gebet, am Anfang) verpasst, als meine Mutter starb.“ [As Siyar 10/646]

„Wenn du von jemandem weißt, dass er kein Interesse an Takbir Tahrimah hat, dann wasch deine Hände von ihm.“ [As Siyar 5/65, Sifat as Safwah 3/88]

Sufyan ibn ‘Uyaynah: „Zum Ehren des Gebets gehört es auch, dass man kommt bevor die Iqama gesprochen wird.“ [Sifat as Safwah 2/235]

Maymun ibn Mahran kam einst zu spät in die Moschee und als ihm gesagt wurde, dass das Gebet schon vorbei ist, sagte er: „Inna lillahi wa inna ilayhi raji’un (Allah gehören wir und zu ihm kommen wir zurück)! Ich bevorzuge das Begrüßungsgebet, über das Amt des Statthalters von Irak.“ [Mukashafat al Qulub Seite 364]

Yunus bin ‘Abdullah sagte: „Was ist los mit mir? Wenn ich ein Huhn verliere, bekümmert es mich, aber wenn ich ein Gebet in der Gemeinschaft verpasse, kränkt es mich nicht.“ [Hilyat al Awliya, 3/19]

Hammad bin Salamah sagte: „Ich stand niemals auf um zu beten, außer dass ich mir die Hölle vor meinen Augen vorgestellt habe.“ [Tadhkirat al Huffadh 1/219]

Mu’adh bin Jabal riet seinem Sohn: „Mein Sohn! Bete das Gebet wie einer der kurz davor ist zu gehen und stell dir vor, dass du nicht in der Lage sein wirst je zu beten. Wisse dass der Gläubige zwischen zwei gute Taten stirbt, eine die er verrichtet und eine die er beabsichtigt hatte später zu tun.“ [Sifat as Safwah 1/496]


Wer sonst außer ‘Umar?

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf am April 30, 2008 von anouar89

‘Abdullah ibn Mas’ud erzählt:

„Ein Mann von den Menschen ging raus und traf einen Mann von den Jinn, der ihm sagte: „Willst du mit mir ringen? Wenn du mich auf den Boden wirst, werde ich dir einen Vers beibringen, wenn du ihn beim Eintritt in dein Haus rezitierst, wird kein Teufel es betreten.“

So rang er (der Mensch) mit ihm und warf ihn zu Boden.

Er (der Mensch) sagte: „Ich sehe dass du sehr klein bist und Unterarme hast wie die Pfoten eines Hundes. Sind alle Jinn so wie du?.“

Er sagte: „Ich bin der stärkste unter ihnen. Lass uns wieder ringen.“

So rangen sie miteinander und der Mensch warf ihn wieder zu Boden.

So sagte der Jinn: „Rezitiere Ayat al-Kursi, denn wenn einer es beim Eintritt seines Hauses rezitiert, flieht der Satan wie ein Esel.“"

Es wurde dann zu Ibn Mas’ud gesagt: „War das ‘Umar (Ibn al-Khattab)?“

Er sagte: „Wer sonst könnte es sein, außer ‘Umar?“

Majma’ az-Zawa’id’; 9/71 und es ist authentisch/sahih.


Das Verhalten der Salaf gegenüber fremden Frauen

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf am April 28, 2008 von anouar89

Al Imam Al ‘Ijlee (rahimahu lah) sagte: „Es war eins eine wunderschöne Frau die ihn Mekka wohnte. Eines Tages schaute sie in den Spiegel und sagte zu ihrem Ehemann: „Siehst du jemanden der dieses Gesicht anschaut und nicht in Versuchung gerät?

So antwortete er: „Ja.“

Dann sagte sie: „Wen?“

Er sagte dann: „’Ubaid ibn ‘Umayr.“

So sagte sie: „Gib mir die Erlaubnis zu ihm zu gehen, sodass ich ihn in Versuchung bringen kann.“

Ihr Mann sagte: „Ich gebe dir die Erlaubnis.“

So ging sie zu ihm und tat so als ob sie eine Frau wäre die eine islamische Frage an ihn hätte und eine Fatwa verlangt. So ging er mit ihr eine Ecke von Masjid Al Haram. Dann enthüllte sie einen Teil von ihrem Körper.

Dann sagte er zu ihr: „Oh Dienerin Allahs..“

Sie sagte: „Ich wurde durch dich in Versuchung gebracht, so schaue in meine Angelegenheit.“

Er antwortete: „Ich werde dich etwas fragen, wenn du wahrhaftig bist, werde ich deine Angelegenheit anschauen.“

Sie sagte: „Ich werde die Wahrheit sagen.“

So sagte er: „Erzähle mir, wenn der Engel des Todes kommt um deine Seele zu nehmen, würde es dir dann gefallen, wenn ich dein Begehren gestillt hätte?.“

Sie sagte: „Bei Allah, nein.“

So sagte er: „Du hast die Wahrheit gesprochen.“

Dann sagte er: „Wenn du in dein Grab eintrittst und du hingesetzt wirst um die Fragen zu beantworten, würde es dir dann gefallen, dass ich dein Begehren gestillt hätte?“

Sie sagte: „Bei Allah, nein.“

Er sagte: „Du hast die Wahrheit gesprochen.“

Dann sagte er: „Wenn den Leuten ihre Bücher gegeben werden und du weißt nicht, ob du dein Buch in die rechte oder linke Hand bekommst, würde es dir gefallen, dass ich dein Begehren gestillt hätte?“

Sie sagte: „Bei Allah, nein.“

Er sagte: „Du hast die Wahrheit gesprochen.“

Dann sagte er: „Wenn du die Brücke im Jenseits überqueren willst und du weißt nicht ob du sie überqueren kannst, würde es dir gefallen, dass ich dein Begehren gestillt hätte?“

Sie sagte: „Bei Allah, nein.“

So sagte er: „Du hast die Wahrheit gesprochen.“

Dann sagte er: „Wenn die Waage vorgebracht wird und du wirst auch vorgebracht und du weißt nicht, ob deine Waage schwer oder leicht sein wird, würde es dir gefallen, dass ich dein Begehren gestillt hätte?“

Sie sagte: „Bei Allah, nein.“

Dann sagte er: „Du hast die Wahrheit gesprochen.“

So sagte er weiter: „Wenn du vor Allah stehst um Fragen zu beantworten, würde es dir gefallen, dass ich dein Begehren gestillt hätte?“

Dann sagte sie: „Bei Allah, nein.“

Er sagte: „Du hast die Wahrheit gesprochen. Fürchte Allah oh Dienern Allahs. Allah hat dich mit Segen ausgestattet und dich mit Vorzüglichkeit ausgewiesen.“

So ging die Frau zu ihrem Mann zurück und er fragte sie: „Was hast du gemacht?“

Sie sagte: „Du bist nutzlos und wir sind nutzlos, stattdessen gehe ich beten und fasten und Ibada für Allah verrichten.“

Danach sagte der Mann: „Was ist mit mir und ‘Ubaid ibn ‘Umayr, er verdarb meine Frau. Jede Nacht pflegte sie wie eine frisch verheiratete zu sein und jetzt wie eine Nonne.“

Laysal Ghareeb – Gedicht von Zayn al ‘Abidin Ali ibn Hussein ibn Abi Talib

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf am April 24, 2008 von anouar89

Laysaal Gharieb

Von Zaynul Abidien Ali bin Hussain bin Ali bin Abi Talib, radiallahu anhum ajma’ein


Der Fremde ist nicht der Fremde aus Jemen oder Asch-Schaam

Sondern fremd zu seinem Grab und Sarg


Wahrlich der Fremde hat ein Recht auf Abwesenheit

Über die Bewohner der Häuser und (Heimat)Länder


Verjage den Fremden nicht in seinem Zustand von Unvertrautheit

Da die Zeit ihn auch mit Stress und Beschwerniss verfolgt


Meine Reise ist Lang und mein Proviant wird mir nicht genügen

Meine Stärke lässt nach und der Tod ruft mich


Ich habe immer noch Sünden von denen ich nichts weiß

Allah kennt sie , die im geheimen und die offenkundigen


Wie Barmherzig ist Allah dass er mir Zeit gibt

Und ich vermehre meine Sünden doch Allah beschützt mich


Die Stunden meines Lebens vergehen ohne Beschwerden

Kein Weinen, keine Angst und keine Trauer


Ich bin derjenige der die Türen aus Ermüdung durch Ungehorsamkeit schließt

Und das Auge Allahs schaut über mich


Oh das was im Moment der Kopflosigkeit gschrieben wurde

Oh der Schmerz der in meinem Herzen brennt


Verlasse mich damit ich mich über mich beklagen kann damit ich weinen kann

Und meine Zeit in Kummer und Erwähnung(Dhikr) verbringen kann


Beschuldige mich nicht, oh der der es tut

Kennst du meine Situation, so würdest du mich entschuldigen


Lass mich Tränen weinen die kein Ende kennen

Da es keine Lehre gibt die mich befreit


Es ist als ob ich bei einer Familie wäre, am liegen

Und ihre Hände umarmen mich


Sie kommen mit einem Arzt so dass er mich heilt

Doch ich denke keine Medizin wird mir helfen


Meine Schmerzen werden schlimmer und der Tod beginnt mich zu ziehen

(Zieht mich) aus jeder Ader ohne Erbramen oder Bequemlichkeit


Meine Seele wurde mir aus der Kehle herausgenommen

Und mein Speichel wurde in dem Moment bitter

Dann schlossen sie meine Augen und verließen mich

Nach einem langen Moment der Hoffnungslosigkeit eilten sie um das Leichenhemd zu erwerben


Und der der mir am liebsten war eilte

Um jemanden zu finden der mich wäscht


Er sagte: „ Oh, Leute wir haben einen Wäscher

der Talentiert, klever und intelligent ist


Also kam einer der Männer und entfernte meine Kleidung

Er zog mich aus und entblößte mich


Dann legten sie mich auf einen Tisch

Und der Klang des Wassers über mich begann mich zu reinigen


Er goß das Wasser über mich und reinigte mich

Drei mal, bevor er die Leute um mein Leichentuch bat


Sie haben mich in einem ärmelosen Gewand eingehüllt

Und mein Proviant wurde der Balsam in dem sie mich einbalsamiert haben


Sie langweiligten mich bei der Reise aus dieser Welt, oh wie Schmerzvoll

Ist das die Reise bei der ich keinen Proviant dabei habe?


Auf ihren Schultern trugen sie mich, vier Mann

Und hinter ihnen liefen die, die sich bei mir verabschiedeten


Sie legten mich vor den Mihraab und verließen mich

Sie liefen hinter dem Imam der für mich betete und mich verabschied


Sie beteten ein Gebet ohne Ruku(Verbeugung) und Sudschud(Niederwerfung)

Und baten Allah um Barmherzigkeit für mich


Sie legten mich langsam in mein Grab

Und einer von ihnen kam um mich ins Lahd zu legen


Er nahm das Gewand von meinem Gesicht und noch einen Blick auf mich zu werfen

Und seine Tränen liefen seine Wangen runter und auf mich


Dann stand er auf um mich zu ehren, Standhaft und energisch

Und legte die Ziegel auf meinen Körper und verließ mich


Und er sagte wirft die Erde auf ihn und heimst die Belohnung ein

Von Ar-Rahman, dem Barmherzigen


In der Dunkelheit des Grabes ist keine Mutter

Noch ein gütiger Vater oder ein Bruder um mir Gesellschaft zu leisten


Alleine,… der einzige Bewohner des Grabes wie Schmerzvoll

Verlasse ich die Welt ohne Taten die mich begleiten?


Und das was meine Augen sahen brachte Furcht in mein Herz

Aus einem Ort der Furcht kam es und ängstigte mich


Munkar und Nakier, was soll ich ihnen antworten?

Der Gedanke an sie beherbergt Furcht und Angst


Sie lassen mich sitzen und stellten ihre Fragen

Ich habe niemanden außer dir Oh Herr der mir helfen kann


So widme mir deine Barmherzigkeit,oh Herr wie ich auf dich Hoffe

Denn wahrlich oh Herr ich bin gefesselt in meinen Sünden


Die Verwandten haben mein Vermögen unter sich aufgeteilt

Aber meine Sünden sind nun auf meinem Rücken und Erschweren mich


Meine Frau hat einen anderen Mann geheiratet

Und ihn als Aufpasser über meinen Besitz und Vermögen benannt


Sie hat aus meinen Kindern Diener gemacht die ihre Aufgaben erledigen

Und mein Vermögen ist etwas wertloses für sie und dient nur zum Vergnügen


So lasse diese Welt und seine Schönheit dich nicht hintergehen

Und schaue auf das schlechte Ergebnis von ihr in deiner Familie und Heimat


Und schaue auf den der das Vermögen dieser Welt im Überfluss hat

Wird er diese Welt verlassen mit mehr als seinem Leichentuch und dem Balsam?


Nimm von der Dunya was du benötigst und gib dich zufrieden damit

Auch wenn es heißt das du nichts hast außer Gesundheit


Oh du der gutes säte du wirst auch dessen Früchte ernten

Und oh du der schlechtes säte dich wird der Schmerz überwältigen


Oh du meine Seele halte dich fern von Sünden

Verrichte gute Taten für die Allah dann seine Barmherzigkeit für mich zeigt


Oh du meine Seele. Wehe dir! Kehre zu deinem Herren in Vergebung

Und verrichte das gute damit du mit dem Wunderbaren belohnt wirst nach deinem Tod


Salawaat auf den Auserwählten, unseren Sayyid (Führer : Muhammad salla allahu alaihi wa salam)

Alles Lob gebührt Allah

Möge er unsere Tage mit dem füllen was gut ist mit Vergebung, Ihsan und Huld

Tauba vor dem Tod – Ein Gedicht von Imam Ashafi’i

Veröffentlicht in Von den Wörtern der Salaf am April 23, 2008 von anouar89

Tauba vor dem Tod – Ein Gedicht von Imam Asch-Schaafie

Übersetzt von Muhammad ‘Imran

————————————


Al-Muzni, Abu lbrahiem Ismael ibn Yahya sagte:


Ich besuchte Asch-Schaafie während seiner Krankheit, die dann zu seinem Tod führte,und ich fragte ihn:

„Wie ist dein Zustand?“ Imam Asch-Schaafie antwortete: „Ich verreise von dieser Welt, verlasse meine Brüder und koste den Tod“

Bei Allah Ich weiß nicht ob meine Seele Richtung Paradies oder Hölle geht. Dann fing er an zu weinen und sagte:


إلَيكَ إلـهُ الخَلْـق أرْفَــعُ رَغبَتِي *** و‘نْ كُنتُ يَا ذا المَنّ والجُودِ مُجْرِما


Dir, dem Schöpfer nenne ich mein Verlangen

Obwohl ich , Oh Besitzer der Güte und Großzügigkeit, ein Übeltäter bin

ولمَّا قَسَـا قلبي وضَـاقت مَذاهِبي *** جَعَلتُ الرَجـا مِني لِعَفوكَ سَلِمــا

Wenn mein Herz zusammengeschnürt ist und meine Wege eng werden

Hoffe ich auf deine Vergebung als Befreiung und Entkommen

تعَاظَمَنـي ذنبـي فلمَّـا قرِنتـُـهُ *** بعَفوكَ ربِّي كَانَ عَـفْوكَ أعْظَمــا

Meine Sünden schienen mir sehr groß aber als ich sie mit deiner Vergebung verglich

So sah ich das deine Vergebung viel größer ist

فمَا زِلتَ ذا عفو عَن الذنْبِ لَمْ تَزُلْ *** تَـجُـود وتعـفو منةً وتَكَرُّمـــا

Du bist und wirst immer derjenige sein der Sünden vergibt

Du gönnst und vergibst aus deiner Güte und Großzügigkeit

فلولاكَ لَـمْ يَصْمُـدْ لإبلـيسِ عَابدٌ *** فكَيفَ وقدْ أغْوَى صَفْيَك آدِمــ

Wärst nicht du da wer könnte sich dann Iblis widersetzen

Wie auch wenn er sogar deinen Freund Adam irregeführt hat

فيَاليْتَ شَعْــرِي هَل أصَيرُ لِجنة *** أهنـــا؟ وأمَّـا للسَّعِير فأنْدَمــا

Wenn ich nur wüsste. Ob ich ins Paradies komme damit ich mich vergnügen kann.

Oder das Höllenfeuer damit ich um Verzeihung bitten kann.

فللّهِ دَر العَـــارِفُ الـنـدبُ إنَّه *** تَفيض لفرْطِ الوَجْد أجفانُه دَمَّـــا

Zu allem Fähig ist Allah. Demjenigen der vertraut ist mit Kummer

Blut fließt fasst aus seinen Augenlidern aufgrund des Übermaßes seiner Emotionen

يَقيـمُ إذا مَـا الليلُ مَدَّ ظَلامَــه *** على نَفسِهِ مِن شدَّةِ الخَوفِ مَأتمـ

Er steht die ganze Nacht Aufgrund von extremer Angst, Sündig

فصِيحاً إذا ما كـانَ في ذكْـرِ رَبِّه *** وفيما سِوَاهُ في الوَرى كان أعْجَمـا

Wortgewandt wenn er Allah erwähnt

Erwähnt er jemand anderen außer Allah so kommt kein Wort aus seinem Munde

ويَذكُرُ أيَّامـاً مَضَـتْ مِن شَبَابـه *** وما كان فيها بالجَهَـالة أجْرَمـــا

Er erinnert sich an die vergangenen Tage seiner Jugend

Und wie ignorant er war, ein Verbrecher

فصَارَ قَرينُ الهمِّ طُولَ نهَـــارِه *** أخا السَّهدِ والنجوى إذا الليل أظلمـا

Und so wurde aus dem Gefährten des Kummers

der Bruder der Schlaflosigkeit und der geheimen Unterhaltung bei Nacht

يقول: حَبيبي أنـتَ سُؤلِي وبَغيتي *** كفى بكَ للرَّاجـيـنَ سُؤلاً ومغنمـ

Er sagt „Oh,mein Geliebter“ du bist was ich will und wonach ich mich sehne

Du reichst aus für diejenigen die hoffen

ألـسْتَ الذي غذيْتني وهَــدَيْتني *** ولا زلتَ مَنـَّانـا عليّ ومُنعِـمــ

Bist du nicht derjenige der sich um mich gesorgt und mich rechtgeleitet hat?

Und hast du nicht aufgehört damit gnädig zu mir zu sein und voller Huld

عسَى مَنْ لَـهُ الإحْسَانَ يَغفِرُ زَلتِي *** ويَسْترُ أوْزارِي ومـا قـدْ تقدَّمــ

Vielleicht wird der Barmherzige mir meine Taten vergeben

Und meine Misstaten verdecken

تعاظمَني ذنبـي فأقبلتُ خاشِعــاً *** وَلوْلا الرِّضَـا ما كنتُ يَاربِّ مُنعَم

Meine Sünden schienen mir sehr groß und so wandte ich mich mit Demut an dich

Hätte ich nicht die Zufriedenheit durch dich, Oh mein Herr ich hätte nie Behaglichkeit genossen

فإنْ تعْفُ عَني تعْفُ عَـنْ مُتمَرِّد *** ظلوم غشــوم لا يَـزايَـلَ مأتمـ

Wenn du mir vergibst so hast du einem Sündner vergeben

Einem Tyrannen der immer noch sündigt

فإن تنتـقـِمْ مِني فلستُ بآيـسٍ *** ولو أدخلوا نفسي بجـُـرْم جَهَنَّمـا

Wenn du also Rache wolltest so würde ich nicht verzweifeln

Auch wenn sie meine Seele in die Hölle bringen würden aufgrund meiner Sünden

فجُرْمِي عَظيم مِن قديم وحـَـادِث *** وعفوكَ يَأتي العَبْـدَ أعْلى وأجْسَمــا

Meine Sünden sind groß die vergangen und die heutigen

Aber deine Barmherzigkeit (Vergebung) ist bedeutender und größer



حوالي َّ فضلُ الله مِن كلِّ جَانِـب *** ونورٌ مِن الرَّحمـَن يُفترش السَّمــا

Die Großzügigkeit von Allah umgibt mich von allen Seiten

Und das Licht des Allmächtigen hat sich im Himmel ausgedehnt


وفي القلبِ إشراقُ المحب بوَصْلِه *** إذا قارب البُـشرَى وجَازَ إلى الحمى

Und im Herzen ist das Licht des Geliebten wenn sie sich wieder vereinen

Und wenn die frohe Botschaft sich seinem Ende nähert zittert es

حوالي إينــاس مِن الله وَحْـدَه *** يُطالعَني فِي ظلـمـةِ القبرأنجَمــا

Die Heiterkeit umgibt mich nur für Allah

Es erhellt mich in der Dunkelheit des Grabes macht es hell und klar

أصُونُ وَدادي أن يُدنّسـه الهَوَى *** وأحفظُ عـَهْدِ الـحُبِّ أن يَتثلمــا

Ich beschütze mein Herz aber mein Verlangen beschmutzt es

Und ich bewahre den Vertrag der Liebe damit er nicht geschändet wird

ففي يَقظتِي شَوْقٌ وفي غَفوَتِي منى *** تلاحـِقُ خُـطوَى نـشوَةً وترنمـ

In meiner Schlaflosigkeit ist Sehnsucht und in meinem Schlummer ist Schicksal

Dies setzt meine Schritte in Extase

ومَن يَعْتصِمْ بالله يُسَلم مِن الوَرَى *** ومَن يَرْجه هَـيْهَاتُ أنْ يَتندُمـــا


Wer auch immer an Allah festhält ist geschützt

Und wer immer auf ihn hofft niemals wird er Bedauern