Wahrlich die Augen Tränen und das Herz trauert

Posted in 'Abdullah ibn Jibreen on Juli 14, 2009 by anouar89

Asalamu ‚Alaikum.

Die Gemeinschaft der Muslime auf der ganzen Welt trauert um den Tod des großen und ehrenwerten Gelehrten ‚Abdullah ibn ‚Abd Ar Rahman ibn Jibriin.

Möge Allah mit ihm barmherzig sein.

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al-A’mash: Eine interessante Persönlichkeit

Posted in Von den Wörtern der Salaf, Zusammenstellungen on November 5, 2008 by anouar89

Einer der Gelehrten über den es sehr interessant ist zu lesen, ist der Tabi’i Sulayman bin Mihran (gestorben 148 nach der Hijra), auch bekannt unter al-A’mash (einer der eine schwache Sehkraft hat). Al-A’mash ist eine interessante Persönlichkeit, da er sehr fromm und wissend war, aber auch eine harte und sarkastische Haltung hat die einen stets zum Lächeln bring, wenn man über ihn ließt.

Hier sind einige lustige Vorfälle über ihn, die in Siyar A’lam an Nubala und Hilyat al Awliya berichtet wurden:

1. Eines Tages ging al-A’mash raus zu einer Nachbargegend und einige Leute kamen um ihn über den Hadith zu fragen. Seine Gefährten fragten ihn: „Warum überlieferst du diesen armen Seelen nichts?“ al-A’mash antwortete: „Wer würde Perlen schon um Schweine hängen?“

2. Einige Leute kamen zu al-A’mash und er kam aus seinem Haus, grüßte sie und sagte ihnen: „Wäre es nicht so, dass sich in meinem Haus Leute befinden, die ich mehr hasse als euch, würde ich nicht zu euch rauskommen, um euch zu sehen.“ Abu Dawud fragte ihn: „Abu Muhammad (al-A’mash), was ist deine Meinung darüber, hinter al-Ha’ik zu beten?“ Er antwortete: „Kein Problem, solange man kein Wudhu hat.“ Er fragte auch: „Was ist mit seiner Zeugenaussage?“ al-A’mash antwortete:“Nur wenn es 2 vertrauenswürdige auch sagen, wird sie angenommen.“

3. Der Gouvaneur ‚Isa bin Musa sandte ein Notizbuch mit 1000 Dirhams zu al-A’mash, damit er ihm die Ahadith aufschreibt. So schrieb al-A’mash: بسم الله الرحمن الرحيم, قل هو الله أحد’ (Im Namen Allahs, dem Allerbarmer, dem Barmherzigen. Sprich: Allah ist Einer.) und sandte das Buch zurück. Der Gouvaneur schrieb ihm zurück: „Denkst du von mir, dass ich keinen Quran kann?“ al-A’mash antwortete: „Denkst du, dass ich die Ahadith verkaufe?“ und er behielt das Geld.

4. ‚Abdullah ibn Idris sagte zu al-A’mash: „Was hält dich davon ab, deine Haare zu schneiden?“ Er antwortete: „Die Friseure reden mir zu viel.“ So sagte er: „Ich werde dich zu einem bringen, der kein Wort sagen wird, bis er fertig damit ist, deine Haare zu schneiden.“ Er brachte ihn zu Junayd, ein Friseur der ebenfalls ein Muhaddith war. So warnte ihn ‚Abdullah nicht mit al-A’mash zu reden und er war damit einverstanden. Wie dem auch sei, als er al-A’mashs Haare zur Hälfte geschnitten hat sagte er: „Oh Abu Muhammad (al-A’mash), was ist die Klassifizierung des Hadiths von Habib bint Abi Thabit bezüglich der Menstruation?“ al-A’mash stand schreiend auf und rannte weg und war einen Monat lang mit Haaren unterwegs, die nur bis zur Hälfte geschnitten wurden.

5. Ein wissender Mann mit einem langen Bart kam zu al-A’mash und fragte ihn eine einfache Frage über das Gebet. al-A’mash drehte sich zu seinen Schülern um und sagte: „Schaut ihn euch an, sein Bart kann 1000 Ahadith tragen und er fragt über eine Sache die von Kindern gefragt wird.

6. Es wird erzählt, dass al-A’mash einen Sohn hatte der sehr langsam war. al-A’mash sagte ihm: „Geh und kaufe uns ein Seil, auf dem wir unsere Kleider hängen können.“ Der Sohn fragte: „Wie lang soll es sein Vater?“ Er antwortete: „10 Ellen lang.“ Dann fragte er: „Wie breit soll es denn sein?“ al-A’mash antwortete: „So breit wie mein Pech mit dir.“

7. Husayn bin Waqid rezitierte den Quran vor al-A’mash und fragte ihn: „Wie fandest du meine Rezitation“ al-A’mash antwortete: „Besser als die Rezitations eines Nichtmuslims.“

8. Eines Morgens ging al-A’mash raus und ging an der Moschee von Bani Asad vorbei, in der sie grade dabei waren das Gebet zu beginnen. al-A’mash ging rein und betete. Der Imam rezitiere al-Baqarah in der ersten Rak’a und Ali ‚Imran in der zweiten Rak’a. Als er fertig war sagte al-A’mash zu ihm: „Willst du Allah nicht fürchten? Hast du nicht den Gesandten (صلى الله عليه و سلم) sagen hören: „Wer auch immer Leute im Gebet leitet, sollte es leicht machen, da hinter ihm Leute sind die alt und schwach sind und Leute die Dinge zu erledigen haben.““ So sagte der Imam: „Allah sagt: „…dies ist wahrlich schwer, außer für Demütige (2:45).““
al-A’mash antwortete: „Ich bin ein Gesandter von denen die demütig sind und soll dir sagen, dass du schwer bist.“

9. Eines Tages kamen Shabib bin Shaybah und seine Freunde zu al-A’mash um ihn zu sehen. Sie standen an seiner Tür und sagten: „Oh Sulayman (al-A’mash), komm raus.“ al-A’mash sagte von drinnen: „Wer seid ihr?“. Sie antworteten: „Wir sind „…jene, die dich von außerhalb der Gemächer her rufen“(al-hujurat: Aya 4). “ So antwortete al-A’mash: „..die meisten von ihnen haben keinen Verstand.“(al-Hujurat: Aya 4)

10. Einmal kleidete sich al-A’mash mit einem Schafsfell, sodass die Wolle nach draußen schaute. Einer sagte zu ihm: „Oh Abu Muhammad, wieso trägst du die Wolle nicht von drinnen? Das würde wärmer für dich sein.“ al-A’mash antwortete: „Wieso gehst du nicht und schlägst das dem Schaf vor.“

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Winter: Saison der bequemen Gottesdienste

Posted in Verschiedenes, Von den Wörtern der Salaf, Zusammenstellungen on November 4, 2008 by anouar89

Es wird von Abu Huraira berichtet, dass er sagte: „Soll ich euch eine bequeme Tat zeigen? Die Leute sagten: „Welche denn oh Abu Huraira?“ Er antwortete: „Das Fasten im Winter.“

Die Araber pflegten es zu einer Sache die leicht zu gewinnen war, kühl zu sagen. In dieser Überlieferung wird die Leichtigkeit des Fastens im Winter und ihre Belohnung dargestellt, die einfach zu bekommen ist.

Es wird von ‚Umar -Allahs Wohlgefallen auf ihm- berichtet, dass er sagte: „Der Winter ist die Beute für den gläubigen Diener.“

Dies wurde noch genauer erklärt, in der folgenden Überlieferung: Es wurde von ‚Ubayd ibn ‚Umayr -möge Allah mit ihm barmherzig sein- überliefert, dass er sagte: „Wenn der Winter kam wurde stets gesagt: „Oh Leute des Quran, die Nacht ist lang geworden, sodass ihr mehr beten könnt und die Tage sind für euch kürzer geworden, zum fasten.“ (Abu Nu’aym; Hilyat Al Awliyya)

Es wurde überliefert von dem bekannten Diener Allahs Rabi’a -möge Allah barmherzig mit ihm sein-, dass er sagte: „Ich habe nie den Adhaan/Gebetsruf gehört, ohne dass ich an den Rufer erinnert werde, der den Tag der Auferstehung ausruft und ich sah nie Schneeflocken fallen, ohne dass ich mich an die fliegenden Seiten aus dem Buch der Taten der Menschen erinnere und niemals sah ich einen Heuschreckenschwarm, ohne dass ich mich an die Versammlung am jüngsten Tag erinnere. (Ibnul Jawzi, Sifat As Safwah, Band 2, Seite 433)

Allgemeine Richtlinien wie man Allahs gedenkt

Posted in Verschiedenes, Zusammenstellungen on November 4, 2008 by anouar89

Einige allgemeine Richtlinien wie man Allahs gedenkt

Von Bruder Abû Rumaysah und übersetzt von Amatallah Amaturrazaq

1. Allahs gedenken ist eine Handlung der Anbetung, sodass es auf die Weise gemacht werden muss wie es die Shari’a vorschreibt und es nicht erlaubt neue Methoden zu erfinden oder zu praktizieren.

Sheikh-al-Islam ibn Taymiyah rahimahullah sagte: „Es gibt keinen Zweifel, dass die Adhkar und die Gebete zu den besten Formen der Anbetung gehören. Anbetung ist auf Tawiq [festhalten an dem, was der Text besagt] und ittibaa [das Folgen]aufgebaut…“

Daher ist es niemandem gestattet neue Adhkar oder Gebete zu erlassen und diese als Handlungen der Anbetung zu nehmen, die die Leute fortwährend verrichten so wie sie die fünf täglichen Gebete verrichten. Vielmehr ist dies eine Neuerung in der Religion, für die ALLAH subhanahu wa ta’ala keine Erlaubnis gegeben hat. Wenn allerdings eine Person dabei wäre eines dieser neuen Bittegebete zu beten, aufgrund eines Anlasses und individuell ohne dabei dieses Bittegebet für andere zur Sunnah zu machen, dann ist es keine Neuerung in der Religion. Was denjenigen angeht, der eine Formel des Gedenkens, welche nicht erlassen wurde nimmt und sie zur Sunnah für andere macht, die befolgt werden soll: Dies ist von den verbotenen Dingen.

Nicht nur das. Hinzu kommt auch noch, dass die bereits erlassenen Gebete und Adhkar alle korrekten Ziele und all die edlen Absichten doch schon beinhalten, welche eine Person überhaupt für sich beanspruchen kann und niemand außer ein Ignorant oder Extremist würde sich von ihnen abwenden und sich den neuen erfundenen Adhkar zuwenden. Was die Überliefrungen vom Propheten salALLAHu ‚alaihi wa salam anbelangt mit Hinblick auf das, was praktiziert wurde nach den vorgeschriebenen Gebeten: Es sind wohl bekannte Adhkar, welche in den Sahihayn, den Musnads und anderen Büchern der Hadith-Sammlung gefunden werden können. Was die Bittgebete angeht, die von dem Imam nach den vorgeschriebenen Gebeten in der Gemeinschaft gemacht werden: Dies ist eine Bid’ah (Neuerung in der Religion), welche nicht zur Zeit des Propheten salALLAHu ‚alaihi wa salam existierten. In der Tat waren seine Bittegebete für gewöhnlich innerhalb der Gebete. Dies ist so, weil man sich, während des Gebetes im Gespräch mit seinem Herrn befindet, welche die beste Zeit ist um etwas bei seinem Herrn zu erflehen, während die Zeit nach dem Beenden des Gebets und dem Gespräch mit seinem Herrn nicht die beste Zeit ist, um etwas bei seinem Herrn zu erflehen. [Majmoo‘ Fataawaa (22/510,595)]

2. Die allgemeine Vorgehensweise mit dem Gedenken ist, dass es still ausgesprochen wird.

Die geringste Bedeutung von ‚Stille‘ ist, dass jemand den Dhikr so ausspricht, dass es seine Ohren erreicht wie es von Imam an-Nawawi berichtet wurde und anderen. Es ist ebenso erlaubt Dhikr in einer vernehmbaren Stimme zu machen aber nicht in einer lauten Stimme. Der Beweis hierfür befindet sich in der Aussage von ALLAH subhanahu wa ta’ala:

[7:205] Und gedenke deines Herrn in deinem Herzen in Demut und Furcht, ohne laut vernehmbare Worte am Morgen und am Abend; und sei nicht einer der Unachtsamen.

Die Salaf und Kommentatoren machten Unterschiede darüber, was dieser Vers besagt. Manche sagen, dass es sich auf die Gebete bezieht, andere, dass es sich auf die Bittegebete bezieht und wiederum andere, dass es sich allgemein auf den Dhikr bezieht. Wie auch immer waren sich alle einig, dass die Bedeutung in diesem Vers war, hervorzuheben, dass jemand nicht laut sein sollte, im Verrichten von Dhikr als ein allgemeines Prinzip. [Laut den Kommentatoren von: at-Tabari, al-Qurtubi, ibn Kathir, al-Baghawi, ash-Shawkaani, as-Samaa’aani und as-Sa’di]

In Wirklichkeit zitiert at-Tabari folgende Berichte:

a) Ibn Zaid sagte über diesen Vers: „macht es nicht so laut“
b) Mujahid sagte: „sie wurden dazu aufgerufen ihren Dhikr in sich selbst zu verrichten mit Demut“
c) Ibn Juraij sagte: „… es ist verhasst die Stimme zu erhöhen und zu schreien, wenn man Bittgebete spricht“

Al-Qurtubi kommentierte die Bedeutung von „ohne laut vernehmbare Worte“ folgendes:

„Es bedeutet, dass nur du die Worte hören kannst wie Allah sagte:

Sprich: „Ruft Allah an oder ruft den Allerbarmer an – bei welchem (Namen) ihr (Ihn auch) immer anruft, Ihm stehen die Schönsten Namen zu.“ Und sprich dein Gebet nicht zu laut, und flüstere es auch nicht zu leise, sondern suche einen Mittelweg.‘ [17:110]

d.h. einen Mittelweg zwischen Lautstärke und Stille finden. Dies beweist, dass das erhöhen der Stimme verboten ist, beruhend auf was vorher an unzähligen Stellen diskutiert wurde.“

Ibn Kathir sagte: „Dies ist wie es empfohlen wurde Dhikr zu machen – dass es weder wie ein Ruf noch sehr laut sein soll.“

3. Was die Aussage ALLAHs subhanahu wa ta’ala angeht:

[2:200] Und wenn ihr eure heiligen Riten beendet habt, dann gedenkt Allahs, so wie ihr eurer Väter zu gedenken pflegt oder vielmehr mit noch stärkerem Gedenken. Denn unter den Menschen sind welche, die sagen: „Unser Herr, gib uns (Gutes) in dieser Welt.“ Doch haben sie nicht im Jenseits Anteil (am Guten).

Al Baghawi und as-Sa’di berichteten, dass „oder vielmehr mit noch stärkerem Gedenken“ bedeutet, dass dieser Dhikr häufiger praktiziert werden muss und mit einer größeren Begierde als das Abhalten der Preisungen ihrer Väter. Demzufolge gibt es absolut keinen Beweis, dass jemand schreien oder gar tanzen darf, wie es von einigen Neuerern behauptet wird.

4. Allerdings ist es unter manchen Umständen erlaubt einige Adhkar laut auszusprechen so wie diese, welche augenscheinlich ein Zeichen der Zeichen des Islam verkünden, in welchen es erlaubt ist die Stimme zu erheben, in bestimmten Angelegenheit oder bestimmten Redensarten. Beispielsweise die Talbiyah für die Hajj und dem Takbir nach dem Beenden des Gebets.

Es ist auf diese Art, sodass der großartige Hanafi Imam, at-Tahawi die ahadeeth abstimmte, welche einen auffordern leise zu sein, beim Durchführen von Dhikr und die, welche sagen, dass jemand die Talbiyah laut sagen sollte für den Hajj in seinem erstaunlichen Buch ‚Sharh Mushkil al-Aathaar‘ [14/491-501]

5. Der Hadith von Abu Musa:

„Wir begleiteten den Gesandten salALLAHu ‚alaihi wa salam auf einer Reise und wann immer wir eine hohe Stelle bestiegen sagten wir Takbir [mit lauter Stimme]. Der Gesandte salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: ‚Oh Leute! Seid gütig zu euch selbst, ihr ruft nicht EINEN an, DER taub oder abwesend ist, vielmehr ruft ihr EINEN an, DER allhörend und allsehend ist.‘

Dann kam er salALLAHu ‚alaihi zu mir, als ich dabei war leise ‚Laa hawla walaa quwwata illaa billaah‘ [Es gibt keine Macht oder Bewegung außer durch Allah] zu rezitieren. Er salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: ‚Oh ‚Abdullah bin Qays! Sag: Laa hawla walaa quwwata illaa billaah, denn es ist ein Schatz aus dem Paradies.‘

Oder er salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: ‚Soll ich euch einen Ausdruck nennen, welcher einer der Schätze des Paradiese ist? Es ist: Laa hawla walaa quwwata illaa billaah.'“

6. Der Hadith von Abu Musa:

„Wir begleiteten den Gesandten Allahs salALLAHu ‚alaihi wa salam. Wann auch immer wir über einen hohen Platz gingen sagten wir für gewöhnlich laut den Takbir und Tahlil . Der Gesandte salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: ‚Seid barmherzig zu euch selbst, denn ihr ruft nicht EINEN an, DER taub oder abwesend ist. Wahrlich ER ist mit euch, wahrlich ER sieht und ist nahe.'“

Ibn Hajar al-Asgalani sagte in ‚Fath al-Baaree‘ [6/166]: „At-Tabari sagte: ‚dieser Hadith begründet den Beweis, dass es abgelehnt wird die Stimme zu erheben beim Anrufen/Anflehen und beim Gedenken Allahs, dies war die allgemeingültige Meinung unter den Salaf, den Sahaba und den Tabi’in. [Allerdings] zeigt der [Schreib-] Stil von Bukhary an, dass dieser Hadith sich auf den Takbir bezieht, der im Krieg gesprochen wird [wenn man von ihm zurückkehrt]. Was das Erheben der Stimme unter anderen Umständen angeht, so ging dies in dem Buch [Kapitel] über das Gebet voraus in dem Hadith von Ibn ‚Abbas [welcher besagt], dass sie zu Lebzeiten des Gesandten salALLAHu ‚alaihi wa salam gewöhnlich den Dhikr laut sagten, nachdem sie die Pflichtgebete verrichtete hatten. Die Behandlung hinsichtlich dieser Angelegenheit, ist bereits dort vorausgegangen.“


7. Behandlung dieses Hadiths von Ibn ‚Abbas in ‚Fath‘ [2/414]

Es scheint, dass ibn Hajar beschloss, dass mit Dhikr in diesem Hadith von ibn ‚Abbas der Takbir gemeint war, wie es in einem anderen Bericht von ibn ‚Abbas erwähnt wurde, auch in Bukhary und dass das Erste, was die Sahaba nach Beendigung eines Gebetes sagten, der Takbir war.

Er zitierte ebenso die Rede von an-Nawawi: „Ash-Sahafi’i sagte im Bezug auf diesen Dhikr nach dem Gebet, dass sie es für eine kurze Zeit laut sagten und nur mit der Absicht die Mannieren des Dhikr zu lehren und sie blieben nicht dabei, dies zu tun. Die bevorzugte Vorgehensweise ist, dass der Imam und die Nachfolger es mit einer gedämpften Stimme sagen, sofern es nicht nötig ist andere zu belehren.“

Demzufolge ist es bevorzugt den Takbir nach dem Gebet laut auszusprechen und den Rest des Dhikr leise.

Und die Schlussfolgerung der allgemeinen Vorgehensweise beim Dhikr ist, dass es leise ausgesprochen wird auf die Weise wie es ALLAH subhanahu wa ta’ala und sein Gesandter salALLAHu ‚alaihi wa salam festgelegt haben und dass es beim Einbringen neuer Verhaltensweisen keinen Spielraum gibt.

Unser HERR, DER Allerhöchste weiß es am besten.

Die Ermahnung – Abu Dujana

Posted in Verschiedenes on Oktober 14, 2008 by anouar89

Emotionaler Vortrag von Sheikh Muhammad Hassan

Posted in Verschiedenes on Oktober 10, 2008 by anouar89

Reue

Posted in Ibn 'Utheimin, Ramadan on Oktober 5, 2008 by anouar89

Reue

Meine Brüder: Schließt diesen Monat Ramadhan mit der Reue zu ALLAH subhanahu wa ta’ala, wegen der Ungehorsamkeit IHM gegenüber ab. Und kehrt mit dem zurück, was IHM subhanahu wa ta’ala wohlgefällt. Wahrlich eine Person wird niemals aufhören Sünden zu begehen und fehlerhaft zu sein. Und alle Söhne Adams sind Sünder und die besten Sünder sind die, welche bereuen. Wie ALLAH subhanahu wa ta’ala sagt: „(Und ich bin zu euch gesandt worden, auf) daß ihr Vergebung von eurem Herrn erflehet und euch dann reumütig zu Ihm bekehret. Er wird euch dann bis zum Ende einer festgesetzten Frist reich versorgen. Und Seine Huld wird Er einem jeden gewähren, der sie verdient. Kehrt ihr euch jedoch (von Ihm) ab; wahrlich, dann fürchte ich für euch die Strafe eines großen Tages.“ Und „Sprich: „Ich bin nur ein Mensch wie ihr. Mir wird offenbart, daß euer Gott ein Einziger Gott ist; so seid aufrichtig gegen Ihn und bittet Ihn um Vergebung.“ Und wehe den Götzendienern,“ Und „Und wendet euch allesamt reumütig Allah zu, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreich sein möget.“ Und „O ihr, die ihr glaubt, wendet euch in aufrichtiger Reue zu Allah. Vielleicht wird euer Herr eure Übel von euch nehmen und euch in Gärten führen, durch die Bäche fließen; am Tage, da Allah den Propheten nicht zuschanden macht, noch jene, die mit ihm glauben. Ihr Licht wird vor ihnen hereilen und auf ihrer Rechten (sein). Sie werden sagen: „Unser Herr, mache unser Licht für uns vollkommen und vergib uns; denn Du hast Macht über alle Dinge.““ Und „Wahrlich, Allah liebt diejenigen, die sich (Ihm) reuevoll zuwenden und die sich reinigen.“ Und es gibt noch viele weitere Verse über die Reue.


Der Gesandte salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: „Oh ihr, die ihr glaubt, wendet euch in Reue Allah zu und sucht nach Seiner Vergebung, für wahrlich ich bereue 100 mal am Tag.“ (Muslim) und er salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: „Bei Allah, ich bitte Allah um Vergebung und wende mich Ihm reumütig zu, mehr als siebzigmal an jedem Tag.“ (Bukhari) und er salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: „Allah hat mehr Wohlgefallen an der Reue eines Dieners, wenn er sich Ihm reumütig zuwendet, als dass jemand unter euch in einer trockenen Wüste auf einem Kamel sitzt, während da (auf dem Kamel) auch sein Proviant an Essen und Trinken ist und er sich alle Hoffnungen verlierend in den Schatten legt, weil er diesen verloren hat und enttäuscht von seinem Kamel ist aber dann dort das Kamel vor ihm stehend findet. Er hält seine Zügel fest und sagt aus grenzenloser Freude: ‚Oh Herr, Du bist mein Diener und ich bin Dein Herr.‘ Er begeht diesen Fehler, wegen seiner großen Freude.“ (Muslim) Er salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte auch: „Wenn der Sohn Adams einen Berg Gold besäße, würde er zwei Berge haben wollen und er würde nicht zufrieden sein, bis sein Mund mit Schmutz gefüllt ist und Allah vergibt wer auch immer bereut.“ (Authentizität bestätigt)

So ist also die Reue eine Rückkehr zu ALLAH subhanahu wa ta’ala, während man sich von der Ungehorsamkeit abkehrt und der Gehorsamkeit zuwendet, denn ALLAH subhanahu wa ta’ala ist der zurecht angebetete und die Anrechte der Anbetung lauten, dass die Person tiefstehend und demütig mit Liebe seinem Herrn begegnet und wenn jemand ALLAH subhanahu wa ta’ala ungehorsam ist, dann ist ihre Reue zu ALLAH subhanahu wa ta’ala zurückzukehren und an SEINER Tür zu stehen wie jemand, der arm, beängstigt und demütig ist.

Und Reue ist eine Pflicht und es ist nicht zulässig sie aufzuschieben. Weil ALLAH subhanahu wa ta’ala und SEIN Gesandter salALLAHu ‚alaihi wa salam uns befahlen zu bereuen und niemand weiß was einem geschieht, falls man es aufschiebt. Mit dem ungehorsamen Verhalten fortzufahren wird das Herz erhärten und wird einen von ALLAH subhanahu wa ta’ala distanzieren und ihren Glauben verringern. Wahrlich der Glaube wächst mit der Gehorsamkeit und schrumpft mit der Ungehorsamkeit. Mit den Sünden fortzufahren führt dazu es zu einer Abhängigkeit zu machen, was es noch schwerer macht damit aufzuhören und dies wird die Tür für den Shaytan öffnen und führt zu mehr und größeren Sünden.

Die Reue sollte aufrichtig ALLAH subhanahu wa ta’ala gegenüber sein und hat fünf Bedingungen:

Erstens: Es sollte aufrichtig um den Willen ALLAHs subhanahu wa ta’ala geschehen und mit der Hoffnung auf Vergebung und der Furcht vor der Pein.

Zweitens: Man sollte Bedauern und Traurigkeit über das, was man tat verspüren und man sollte sich wünschen diese Sünde niemals getan zu haben.

Drittens: Sie sollten die Sünde verlassen, andernfalls wir die Tawba nicht akzeptiert. Wenn jemand einem anderen Geld stiehlt, dann wird dessen Reue nicht akzeptiert, bis das Geld zu demjenigen zurück gegeben wurde. Wenn diese Person verstorben ist, dann sollte es seinen Erben gegeben werden. Falls diese Person keine Erben hat, dann sollte es zum baytalmal gegeben werden. Wenn man sich nicht sicher ist wem das Geld gehörte, dann sollte man es spenden. Wenn man hinter dem Rücken einer Person etwas gesagt hat, dann sollte man sich bei dieser Person entschuldigen.

Viertens: Die Person sollte entschlossen sein nicht mehr zu dieser Sünde zurückzukehren, dies sind die Früchte der Reue ebenso wie der Beweis dessen Aufrichtigkeit.

Fünftens: Nach zwei bestimmten Zeiten kann man es nicht machen. Eine Zeit gilt allgemein für alle und die andere Zeit für die einzelne Person. Was die Zeit für alle angeht: Wenn die Sonne im Westen aufgeht. Wie ALLAH subhanahu wa ta’ala sagt: „Am Tag, an dem einige Zeichen deines Herrn eintreffen, soll der Glaube an sie niemandem nützen, der nicht vorher geglaubt oder in seinem Glauben Gutes gewirkt hat. Sprich: „Wartet nur; auch wir warten.“ Der Gesandte salALLAHu ‚alaihi wa salam sagte: „Wer auch immer bereut, bevor die Sonne im Westen aufsteigt, Allah wird ihnen vergeben.“ (Muslim)
Was die Spezielle Zeit angeht: Es sind die Phasen, bevor die Seele den Körper verlässt. Wie ALLAH subhanahu wa ta’ala sagt: „Diejenigen aber haben keine Vergebung zu erwarten, die schlechte Taten begehen, und die erst, wenn sie zum Sterben kommen, sagen: „jetzt kehre ich um.“ Auch diejenigen nicht, die als Ungläubige sterben. Für sie haben Wir eine schmerzhafte Strafe bereitet.“

ALLAH subhanahu wa ta’ala sagt: „Sprich: „O meine Diener, die ihr euch gegen eure eigenen Seelen vergangen habt, verzweifelt nicht an Allahs Barmherzigkeit; denn Allah vergibt alle Sünden; Er ist der Allverzeihende, der Barmherzige.“ Und ALLAH subhanahu wa ta’ala sagt: „Und wer Böses tut oder sich gegen sich selbst vergeht und dann Allah um Vergebung bittet, der findet Allah allvergebend, barmherzig.“